Ich hatte heute Nacht den längsten und intensivsten Traum, den ich jemals gehabt habe:
Als erstes sah ich meinen Vater. Ich fragte ihn wo meine Mutter ist und er sagte sie sei im Keller. Ich ging nach unten zu einer Kellertür. Ich sah wie meine Mutter hineingeht aber nicht wieder hinauskahm. Also bin ich auch in den Keller reingegegangen. Es war ein niedriger aber hell beleuchteter Keller. In dem ersten Raum befanden sich viele kleine Pflanzen. Ich bin weiter gegangen und musste feststellen, dass der Keller sehr lang war. Plötzlich befand sich ein kleiner Hund im Gang. Ich hob ihn hoch, fühlte aber das es dem Hund nicht gefällt also lies ich ihn wieder herunter. Ich ging weiter und stellte fest, das es sehr viele Nebenräume neben dem Hauptgang gab. Die meisten waren aber leer. Ich ging weiter und stellte fest das der Hauptgang zu Ende ist. Es hab noch eine Art Luftschacht, aber ich wollte dort nicht hineingehen.
Also bin ich wieder zurückgegangen, als plötzlich ein großer Schwarm Tiere (Tauben oder Fledermäuse) auf mich zu kahm. Sie taten mir allerdings nichts. Ich kahm wieder in den Raum mit den Pflanzen, aber habe meine Mutter nicht gefunden.
Und jetzt geht es erst richtig los!!!:
Ich war in einer großen, kahlen Wüste. Die Sonne scheinte hell und es war sehr warm. Aber ich befand mich in einer Gruppe, voller Personen die ich kenne. Und.. die Gruppe wurde von Jesus Christus angeführt!!! Ich wusste, das er es war. Er hatte lange braune Haare und einen langen braunen Bart sowie weiße sehr Gewänder an. In seiner rechten Hand hielt er einen alten Stab und er sagte zu mir:” Folge mir!”. Wir folgten ihm durch die Wüste. Wir gingen einen steilen und steinigen Abhang hinunter, auf dessen Oberfläche lauter hellgelber und weißlicher Steine lagen. Ich viel an zu laufen, geriet ins Stolpern, bin aber nicht hingefallen. Ich prallte gegen einen großen Stein, verletzte mich aber nicht.
Wir gingen weiter, und machten im Schatten eine Pause. Einer zeigte mir seien Hand, die voll mit roten Punkten war. Ich dachte es sei Sonnenbrand. ich guckte auf meine Schulter sah jedoch, das ich keinen Sonnenbrand habe. Wir gingen weiter, bis wir an eine Art Oase ankahmen. Ich ging hinein und es wurde aufeinmal sehr dunkel und kalt. Ich guckte auf die Erde und sah eine kleine dünne “Schlange”. ich trat auf sie drauf als ich plötzlich einen extrem lauten Aufschrei hörte. Ich guckte nach oben und sah das die Schlange der Schwanz eines großen Drachen war. Er hatte aber zwei Hörner und erinnerte mich an den Teufel. Ich ging zurück als Jesus mir entgegen kahm. Er sagte, ich solle zurückgehen und die anderen in Sicherheit bringen. Ich ging zurück und sah einen kleinen grünne Drachen, der sich im Gebüsch versteckte. Ich nahm ihn an der Hand und ging mit ihm hinaus. Wir gingen eine sehr, sehr alte Treppe hinunter, bis wir wieder in der Wüste ankahmen.
Aber es wird noch verrückte :/!:
Wir befanden uns wieder im Schatten und ich konnte in der ferne eine kleine Wüstensiedlung sehen. Also eine richtig alte, mit Gebäuden aus Lehm, ohne Straßen, und Autos, aber mit Kamelen. Jesus kahm zurück und sagte, DASS WIR MOHAMMED SEHEN MÜSSTEN! Ich zeichnete in den Sand eine Sonne, eine Umlaufbahn für die Sonne und in die Mitte die Erde. Ich erkannte, das es falsch war, wichte es weg und zeichnete die Sonne in die Mitte und drumherum eine Umlaufbahn mit der Erde.
Wir waren gerade dabei zu gehen, als ich aufgeweckt wurde und der Traum vorbei war…


Ein höchst interessanter Traum! Psychoanalytisch lässt er sehr tief blicken…
Am Anfang war der Vater = dein Schöpfer = Gottvater.
Mutter = Keller = Uterus (Gebärmutter) = pränatale Entwicklung
Du bist deiner Mutter in den Keller gefolgt, hast Einzug in den Mutterleib gehalten. Der Uterus war zwar niedrig, beengt, jedoch hell (helios) beleuchtet, also Licht, Wärme und Geborgenheit spendend. Der Raum mit den Pflanzen ist der erste, der da Befruchtung, Leben und Wachstum bedeutet. Außerdem stellt er vermutl. die embryonale Entwicklung zum Fetus dar. Der Keller war sehr lang, soll bedeuten, dass die pränatale Entwicklung eine lange und komplexe ist, wofür auch die vielen Räume sprechen. Der kleine Hund spricht vermutlich für Irritationen, die selbst bei der besten Mutter nie ganz ausbleiben und womöglich ein natürliches Entwicklungsstadium darstellt. Der Luftschacht stellt, so glaube ich, den Muttermund dar – du wolltest jedoch noch nicht raus “an die frische Luft”, von der Mutter getrennt werden. Der Hund stellt hier vermutlich auch die Geburtsszene dar bzw. die unmittelbare Zeit davor: Du fühltest dich für die Geburt noch nicht bereit, es rief Unbehagen in dir hervor (so wie man einen kleinen Hund (Welpen) hält, so ähnlich hält man ja auch einen Säugling nach der Geburt – und der Hund fühlte sich dabei nicht wohl). Du bist also wieder zurückgegangen, als Tauben bzw. Fledermäuse dir entgegenflogen. Ein Zeichen, dass du nun “flügge” warst und wider willen heraus musstest aus dem Schacht, es kein zurück mehr gibt. Die Mutter wartet draußen…
Große, kahle Wüste: Du bist nun in einer “neuen” Welt, die noch ziemlich undifferenziert ist. Du bist noch mit der Mutter verschmolzen, eins mit ihr (Mutterkind). Hier braucht es nun den Vater, der dir aus der Symbiose mit der Mutter verhilft, auf dem Wege zu einer eigenen Identität. Du folgst dem väterlichen Vorbild. Der Vater führt dich, doch es ist ein steiniger Weg. Es kommt zu Erschütterungen. Die Hand mit Sonnenbrand = Stigmata; du hast keine, fühlst dich also noch nicht richtig dem Vater zugehörig, vertraut. Schlange = Phallus; Teufel (hat Schwanz und Brüste) = Zwitter = Wannweib. (Mutter und Vater werden undifferenziert wahrgenommen.) Hier geht es vermutlich um gravierende Schwierigkeiten die mit Selbst-Objekt-Differenzierung und Identitätsfindung einhergehen (auch oder insbes. bezüglich des Geschlechts). Der Vater wird “allmächtig” wahrgenommen, auch über seinen Phallus. Vermutlich handelt es sich hierbei auch um Kastrationsängste und die damit einhergehende Schwierigkeit der Identifizierung mit dem Vater…
Dass sich der Traum auch in einer geschichtlich so frühen Zeit abspielt zeigt, dass es sich um entwicklungspsychologisch frühe Störungen handelt, die man aber – wie so vieles – auch kompensieren kann.
Gut, dass es sich bei dir um einen Traum handelt und du den Unterschied zwischen Phantasie und Realität kennst, also ausreichende Selbst-Objekt-Differenzierung erfahren hast. Bei manchen Menschen kann diese Entwicklungsfaktoren nämlich eine Schizophrenie bedingen, jene, die einen nicht so hohen Differenzierungsgrad erfahren haben.
wahrscheinlich beschäftigst du dich momentan im unterbewusstsein mit solchen begebenheiten wie ihn der traum zeigt, aber du brauchst dir keine gedanken machen es war nur ein traum..
Ein Traum …der aus der Vergangenheit zu stammen scheint…oder du studierst eben die Bibel und Koran und hast deine Zweifel…die eben der Traum dir zeigte.
Du bist dabei falsche Entscheidungen zu treffen
Und deine Frage? Du hast die Sonnencreme vergessen.